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Historischer Hintergrund
Die Besiedelung hat mit der Stadtgründung begonnen. Der Mühlgraben ist ein künstlich angelegter Kanal, der von Elsterwasser gespeist wird. Mit dessen Kraft wurden 3 Korn- und 1 Walkmühle angetrieben, welche von den Tuchmachern damals betrieben wurden.
Die Tuchmacher waren eine sehr starke Handwerksgilde in Plauen, die zu dieser Zeit das ganze Vogtland in Lohn und Brot gehalten haben. Im Mittelalter war am Mühlgraben das Färber-, Gerber- und Walkgewerbe angesiedelt. Es wurde mit Pflanzensud und mit Urin als Gerbsäure gearbeitet.
Um die entstehende Geruchsbelästigung in der Stadt zu vermeiden, wurden die Gewerbe außerhalb angesiedelt.
Auch heute hat sich wieder Handwerk angesiedelt und in den winzigen, leicht windschiefen Häuschen zeigen 5 Frauen Kunsthandwerk in verschiedenen Bereichen.
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