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Die Vorgeschichte

Das Projekt Weberhäuser hat eine langjährige Vorgeschichte. Mit der Wende brach der staatlich geförderte Kulturbetrieb zusammen. Die meisten Betriebe trennten sich von den Kultureinrichtungen, die sie unterstützen. So auch der Keramikzirkel in Jößnitz, der von der Post finanziell gefördert wurde. Die Bürgermeisterin von Jößnitz wollte den Zirkel aber nicht sterben lassen und bewahrte Öfen und Material vor der Verschrottung bzw. Vernichtung.

Zirkel stieß an seine Grenzen

WeberhäuserEin neuer Betreiber wurde gesucht und das Schulamt stellte eine Zirkelleiterfinanzierung zur Verfügung. So begann Margitta Schier mit fünf Kindern den Zirkel 1991 neu aufzubauen. Im Folgejahr meldeten sich 15 Kinder zum regelmäßigen Unterricht an und im Jahr darauf waren es 35 Kinder. Die Schule konnte die Zirkelleitertätigkeit nicht mehr finanzieren und so wurde gemeinsam mit der Bürgermeisterin ein Weg gesucht.

Der Weg hieß ABM und Frau Schier wurde ab 1995 über die Gemeinde eingestellt. Täglich ist der Keramikunterricht in der Schule angeboten worden und die Schülerzahl stieg auf 50 Kinder. In einer Grundschule, die zu der Zeit 80 Schüler hatte, kam über die Hälfte der Schüler in den Zirkel. Da konnte etwas nicht stimmen. Frau Schier analysierte die Situation. Innerschulische Freizeitangebote für Schüler waren nicht mehr vorhanden. Handarbeitsunterricht war in den Unterrichtsplänen nicht mehr vorgesehen. Der Werkunterricht mutierte zum „Basteln“. Frau Schier fuhr in andere Einrichtungen zum Erfahrungsaustausch und bemühte sich um die Ausweitung des Projektes.

Kein Kinderkunstzentrum in Jößnitz

Ein Haus wurde gefunden und sollte zur Verfügung gestellt werden. Eine Holzgestalterin, ein Klangspielzeugmacher und eine Journalistin wurden gewonnen, um das Kursangebot zu erweitern.1999 kam die Eingemeindung der Gemeinde Jößnitz und damit entfiel die Landfrauenförderung und der Plan eines Kinderkunstzentrums in Jößnitz war verhindert.

Die Maßnahme von Frau Schier lief aus und der Keramikzirkel stand vor dem Aus. Zu dieser Zeit wurden Frau Schier durch einen Zufall die Weberhäuser zur Nutzung angeboten. Mehrere Frauen sind angesprochen worden und alle erklärten sich im Jahr 2000 bereit, die Häuser zu nutzen. Die bereits vorhandene Konzeption Kinderkunstzentrum wurde angepasst und nach einer einjährigen Ausbauphase der Häuser begann der Werkstattbetrieb 2002 in den Weberhäusern.



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Opener 1

Die Weberhäuser Plauen werden unterstützt:

Stadt Plauen Zwickau-Plauen

Vogtlandkreis Jößnitz

Aktion Mensch

Euregio Egrensis sw

M&S Umwelttechnik

Arbeitsagentur sw Stadtwerke Plauen sw

Westsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung WGSWestsächsische Gesellschaft für Stadterneuerung WGS Ziel 3/Cíl 3-Programm zur Förderung der grenzübergreifenden Zusammenarbeit  sw

Europäischen Union sw

Künste öffnen Welten Bürgerstiftung Plauen

Und von vielen weiteren Sponsoren sowie ehrenamtlichen Helfern. Ihnen allen gilt unser Dank.

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Höhepunkte 2018:

Veranstaltungsplan 2018

Unseren aktuellen Programm-Flyer mit allen Veranstaltungen und Informationen für das Jahr 2018 können Sie sich hier kostenlos als PDF herunterladen.

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Öffnungszeiten:

Mo.09-13 Uhr
Di.09-13 Uhr16-19 Uhr
Mi.09-13 Uhr14-19 Uhr
Do.09-13 Uhr
Fr.09-13 Uhr
Sa.10-15 Uhr


(Samstags nur von April bis September geöffnet, oder nach Vereinbarung )

Tipp: Besuchen Sie auch unsere kleine Galerie im Töpferhaus und die Werkstätten im Filzhaus und im Nadelöhr. Sie sind innerhalb der Kurszeiten geöffnet und bieten individuelle Geschenke.

Kontakt:

Unikat e.V.
Bleichstraße 9-15
08523 Plauen

Tel.: 03741 / 41 52 84 6
Mail: info@weberhäuser.de

Der Weg zu uns:

Sie finden uns in der Altstadt von Plauen am Mühlgraben und unterhalb des Malzhauses. Parken können Sie auf der Bleich- und Färberstraße.

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